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Die Wanderstrecke: Bildstöckle und "Teufelstein"

 

 

Aus allen Himmelsrichtungen führen die Wanderwege nach St. Roman, komme man nun durch das Heubachtal, über den Eimlisberg, durch das Sulzbächle, durch das Ippichen- oder Langenbachtal, durch den Übelbach oder (von Oberwolfach oder Schapbach her) durch den Holdembach oder Tiefenbach: Immer wieder hat der Wanderer seine helle Freude, wenn sich auf dir Höhe die schattigen Waldwege öffnen und sich beim kleine Bergdorf mit der Wallfahrtskirche des heiligen Romanus die Landschaft weitet. Zwei markante Punkte, die auf keiner Wanderkarte fehlen, helfen der Orientierung und bieten Gelegenheit zum Verweilen: das Bildstöckle im Gewann „Heidenäckerle" und der „Teufelstein''.
       
Das Bildstöckle unweit des Äckerhofes, wo von der neuen Fahrstraße der Weg zum Eimlisberg abzweigt, trägt die Jahreszahl 1748 und die Namen Cyriacus und Barbara. Keine schriftliche Quelle gibt Auskunft darüber, aus weichem Aniass der Bildstock vor fast zweieinhalb Jahrhunderten dort aufgestellt worden ist.

Die mündliche Überlieferung sagt aber, dass die beiden Menschen, von denen nur die Vornamen Cyriacus und Barbara bekannt sind, beim Holzschleifen zu Tode gekommen sein sollen.

 

Urlaub auf dem Bauernhof

 
 
 

 

 

Der Teufelstein, ein markanter Punkt bei St. Roman
       
    Der legendäre „Teufelstein",
Urlaub auf dem Bauernhof

Urlaub auf dem Bauernhof

 

 

ein mächtiger Sandsteinblock auf der Wasserscheide zwischen Sulzbächle und Heubachtal. Seinen Namen trägt der Platz nach einer Sage, die so recht zum Wallfahrtsort St. Roman passt. Danach soll der Teufel. als die St. Romaner führ ihren Schutzpatron Romanus die erste Kirche bauten, beim Bau mitgeholfen haben - in der Meinung, hier entstehe ein Wirtshaus. Als der Böse schließlich merkte, dass ein Gotteshaus im Entstehen war, soll er einen riesigen Felsklotz aus dem Gipfel des Staufenkopfs gebrochen haben, um Kirche und Werkleute zu zerschmettern. Von einem Wanderer angesprochen, habe sich er Satan zum Verschnaufen überreden lassen. Er habe dann den Stein ein Stück den Wald hinunter geworfen, um nach einem Schläfchen das Zerstörungswerk fortzusetzen. Nach dem Erwachen habe der Teufel aber den Klotz keinen Zoll mehr anheben können, und so liegt der tonnenschwere Felsbrocken noch heute an seinem Platz und trägt nach der Sage noch immer die Spuren der Teufelsklauen, die der Höllenfürst dem Stein in seiner ohnmächtigen Wut versetzt hat.

 

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